Deutsch Physik-Department E15 - Gruppe B English

 

Diplom- und Doktorarbeiten

Auf dieser Seite sind ausgeschriebene Diplom- und Doktorarbeiten am Institut E15 aufgelistet. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die angegebenen Betreuer. Neben den hier ausgeschriebenen Themen sind in der Regel auch andere Arbeiten im Rahmen unserer Forschungsgebiete möglich. Zögern Sie nicht, sich bei Interesse an die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe zu wenden.


Bisherige Diplom- und Doktorarbeiten

Zu am Institut E15 bisher durchgeführten Diplom- und Doktorarbeiten sind teilweise Zusammenfassungen und in einigen Fällen auch die komplette Arbeit online verfügbar.Sie sind nach der vorwiegend verwendeten Meßmethode geordnet:


Ausgeschriebene Themen

  • Diplomarbeit: Untersuchungen zum Spinglasverhalten von beta-Mn(Sn)-Legierungen
  • Diplomarbeit: Untersuchung von Goldrubinglas mittels Mössbauerspektroskopie
  • Diplomarbeit: Mössbauerspektroskopische Untersuchung des A15-Hydrides Ti3AuHx
  • Diplomarbeit: Untersuchung magnetischer Eigenschaften von Systemen stark korrelierter Elektronen mittels Myon-Spin-Relaxation


Untersuchungen zum Spinglasverhalten von beta-Mn(Sn)-Legierungen

Während die alpha- und die gamma-Modifikationen des Mangans antiferromagnetisch ordnen, zeigt beta-Mangan, stabil zwischen 727 und 1100°C, bis zu tiefsten Temperaturen paramagnetisches Verhalten. NMR- und Mössbaueruntersuchungen zeigen jedoch, daß bereits kleine Mengen von Verunreinigungen mit anderen Metallen zum Auftreten von Magnetismus führen. Eine mögliche Erklärung für dieses Verhalten ist, daß die komplexe Struktur des beta-Mangans mit einer Frustration der magnetischen Wechselwirkung verbunden ist, die durch die Verunreinigungsatome aufgehoben wird. Dies führt dann zu einem spinglasartigen Enfrieren der magnetischen Mangan-Momente. Damit in Einklang steht, daß Neutronenbeugungsexperimente keine langreichweitige magnetische Ordnung in den verdünnten Legierungen nachweisen konnten.

Im Rahmen der Diplomarbeit sollen verdünnte beta-Mn(Sn)-Legierungen systematisch mit Hilfe der Mössbauerspektroskopie am Isotop 119Sn untersucht werden. Ergänzend sind in Zusammenarbeit mit dem University College London Magnetisierungs- und Suszeptibilitätsmessungen an einem dort verfügbaren SQUID-Magnetometer geplant (es stehen Reisemittel für die Durchführung dieser Messungen in London zur Verfügung). Die Diplomarbeit umfaßt ferner die Präparation der Legierungen mit einem Lichtbogenofen und die thermische Behandlung der Proben zur Darstellung der bei Raumtemperatur metastabilen beta-Modifikation des Mangans.

Betreuer: Prof. Dr. F. E. Wagner (siehe Telefonliste)

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Untersuchung von Goldrubinglas mittels Mössbauerspektroskopie

An einer Kurzbeschreibung dieses Forschungsprojekts wird derzeit noch gearbeitet. Interessenten wenden sich bitte direkt an den

Betreuer: Prof. Dr. F. E. Wagner (siehe Telefonliste)

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Mössbauerspektroskopische Untersuchung des A15-Hydrides Ti3AuHx

An einer Kurzbeschreibung dieses Forschungsprojekts wird derzeit noch gearbeitet. Interessenten wenden sich bitte direkt an den

Betreuerr: Prof. Dr. F. E. Wagner (siehe Telefonliste)

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Untersuchung magnetischer Eigenschaften von Systemen stark korrelierter Elektronen mittels Myon-Spin-Relaxation

Im Anschluß an eine gerade fertiggestellte Diplomarbeit sollen µSR-Messungen an verschiedenen Proben des Systems CeNiCu1-xSnx durchgeführt und ausgewertet werden. Die intermetallische Ce-Verbindung CeNiSn hat wegen ihrer besonderen Eigenschaften innerhalb der "Systeme stark korrelierter Elektronen" (man bezeichnet CeNiSn oft als "Kondohalbleiter") in den letzten Jahren besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Durch Cu-Dotierung kann man Gitterparameter und elektronische Struktur von CeNiSn in gezielter Weise verändern. In der oben erwähnten Diplomarbeit konnten an einer mit 10% Kupfer dotierten Probe bei tiefen Temperaturen im Gegensatz zu undotiertem CeNiSn Spinglasverhalten nachgewiesen werden. Bei tiefsten gemessenen Temperaturen im mK-Bereich (mit Hilfe eines He3/He4-Entmischungskryostaten gemessen) ist eine gestörte magnetische Ordnung vorhanden. Um die Art der magnetischen Ordnung genauer klassifizieren zu können, sind weitere µSR-Messungen über einen breiten Konzentrationsbereich nötig. Seit kurzem sind zwei neue Proben mit Cu-Konzentrationen von 5% bzw. 20% verfügbar.

Die Messungen sind mit mehreren kurzen Auslandsaufenthalten (ca. 2 Wochen) am Rutherford Appleton Laboratory (RAL) in England (bei Oxford) verbunden, dessen Spallationsneutronenquelle ISIS auch mehrere Myonenmeßplätze für µSR-Messungen zur Verfügung stellt. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Forschergruppen der Hiroshima University (Japan), der Virginia State University (USA), der University of Southhampton (UK) und der University of Uppsala (Schweden).

Betreuer: Dr. A. Kratzer (siehe Telefonliste)

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Standort: Physik-Department E15 - Diplom- und Doktorarbeiten
Verantwortlich: Siegfried.Haslbeck@physik.tu-muenchen.de
Letzte Änderung: 5.1.2000